Herp-Expeditionen ins Ewige Eis

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Mitarbeiter der Herp Ingenieure auf den
Spuren klimatischer Umweltveränderungen


Als vor zwei Jahren Bilder durch die Presse gingen, auf denen sich die Bundeskanzlerin Angela Merkel in Grönland ein Bild von den Auswirkungen der globalen Klimaveränder-
ung verschaffte, entstand die Idee:
Die Herp Ingenieure wollten sich selbst ein Bild machen. Um die Auswirkungen klima-
tischer Veränderungen direkt vor Augen zu bekommen, aber auch um die Schönheit einer einzigartigen Naturregion hautnah zu erleben, begab sich im Spätsommer 2009 eine Gruppe von sieben Herp-Mitarbeitern
in eine Region ewigen Eises. Weitere Expeditionen folgten.


Um ins ewige Eis zu kommen reisten 2009 die sieben Herp'ler in das hintere Pitztal, wo oberhalb von 2.500 Metern Höhe noch heute das ganze Jahr über Schnee und Eis vorherrschen. Im Verlauf der folgenden 2 ½ Tage marschierten die Teilnehmer gute 25 Kilometer zu Fuß und überwanden einen Höhenunterschied von insgesamt 1.840 Metern. Die erste Etappe führte von Mandarfen durch die Gletscherstube zu der auf 2.759 Metern Höhe gelegenen Braunschweiger Hütte. Von der vor 90 Jahren noch bis auf die Talsohle reichenden Gletscherzunge findet man heute nur noch einen tosenden Schmelzwasserbach. Gute drei Stunden Aufstieg und ca. 1.000 Höhenmeter später, konnte die Herp-Truppe von der Terrasse der Braunschweiger Hütte aus das beeindruckende Panorama der Pitztaler Gletscherwelt genießen. Am nächsten Morgen startete das Team zur zweiten Etappe mit einem kurzen Abstieg zum Mittelberggletscher. Hier gab es den ersten Kontakt mit dem Ewigen Eis. Da außer Thomas Hille, dem Expeditionsleiter, niemand Hochgebirgsbzw. Gletschererfahrung besaß, gab er zunächst eine kurze Einweisung zum Umgang mit Steigeisen sowie Hinweise zu den auf dem Gletscher lauernd-
en Gefahren. Schnell hatten sich alle an das Gehen mit Steigeisen gewöhnt und fanden sichtlich Spaß daran. Die Aufstiegsroute führte das Expeditionsteam über Gletscherspalten und Schmelzwasser-
flüsse hinauf zum 3.166 Meter hohen Mittelbergerjoch. Die Belohnung war ein atemberaubender Panoramablick auf die Ötztaler-Wildspitze und den imposanten Taschachgletscher. Der Abstieg über die mächtige Seitenmoräne des Gletschers zu dem auf 2.434 Metern gelegenen Taschachhaus war begleitet von Donnergrollen, Regen und Hagelschauern. Am dritten und letzten Tag der Expedition machten die Teilnehmer noch einen Abstecher zum mittlerweile sehr geschrumpften, aber immer noch imposanten Gletscherbruch des Taschachgletschers. Nach Abseilübungen in eine Gletscherspalte begannen die sieben Herp‘ler mit dem Abstieg zurück zum Ausgangspunkt. Das letzte Stück nach Mandarfen radelten die Sieben mit ausgeliehenen Mountainbikes. Am Ende waren sich alle Teilnehmer einig: Das war nicht die letzte Herp-Expedition in die alpine Gletscherwelt.

Inzwischen machten die Herp Ingenieure verschiedene andere Touren sowie die Tour von 2009 ins Hintere Pitztal letztes Wochenende gemeinsam mit Kunden. Auch dieses Mal waren sowohl die Herp'ler als auch die Kunden voll auf begeistert und kamen allesamt zurück mit der Lust auf Mehr.

Haben wir auch bei Ihnen Lust auf eine Expedition in einzigartige Naturregionen geweckt? Gerne informieren wir Sie unverbindlich über die nächste Tour der Herp Ingenieure. Schreiben Sie dazu einfach eine E-Mail an herpontour@herp.de. Wir senden Ihnen dann weitere Informationen zu.

30.08.2010